42 % der Frauen sagen, sie brauchen keine KI.
Und ich frage mich: Was ist der Grund?
Wir sind in einer analogen Welt gross geworden, in der man Dinge selbst erarbeitet hat, Schritt für Schritt, ohne digitale Abkürzungen.
Aber gleichzeitig wächst eine Generation heran, für die KI ganz selbstverständlich sein wird. Unsere Kinder lernen bereits in einer Welt, in der Wissen jederzeit abrufbar ist und Unterstützung nur einen Klick entfernt ist.
Und wir stehen irgendwo dazwischen.
Zwischen dem, was wir gelernt haben – und dem, was gerade entsteht. Zwischen Analog und Hyper-Digital.
Vielleicht geht es gar nicht darum, ob wir KI brauchen.
Sondern ob wir bereit sind, uns darauf einzulassen, auch wenn es sich ungewohnt anfühlt.
Ich habe für mich entschieden, nicht abzuwarten. Ich nutze KI im Alltag und im Beruf, habe mich bewusst damit auseinandergesetzt und informiere mich laufend. Natürlich wäge ich Chancen und Risiken ab – aber genau dadurch ist sie für mich zu einer echten Bereicherung geworden: eine Art Assistentin, manchmal sogar ein Sparring-Partner bei komplexen Fragestellungen.
Und vielleicht ist genau das der Punkt:
nicht blind übernehmen – aber auch nicht bewusst verzichten.
